Startnummer 3
- Name des Fantino: Lidia Albizzi (27)
- Name des Pferdes: Nebbia della luna piena (12)
- Viertel, für das geritten wird: San Paolo
- Herkunft des Reiters: San Paolo, Zwischen den Flüssen
- Herkunft des Pferdes: Lancelotti, Terra del leone
- Fellfarbe: Schimmel
- Wievielte Teilnahme: 6. Teilnahme
- Beste Platzierungen (mit Viertel): Sieg 1553, Sieg 1557 (jeweils für San Paolo)
- Sponsor: Bäckerei „Panificio d'oro“, Schneiderei Pucci
- Aus ihrer Sicht ist der Palio: „Die Chance auf den Sieg, die einen im Leben antreibt.“
Obwohl ein Kanalviertel und oberflächlich nicht als Heimstätte des Palios geeignet, ist San Paolo doch eines der Quartiere, wo der Palio heimisch ist. Die stolze Einwohnerschaft dieses Viertel hatte sich immer für den Sport eingesetzt, und sowohl bei der Regatta als auch beim Palio eine wichtige Rolle eingenommen. So hat San Paolo — obwohl das kleinste Viertel — stets den Rang eines Favoriten bekleidet. Die Città Antica mag insgesamt mehr Siege davon getragen haben, aber San Paolo hat vermutlich in einer kürzeren Zeitspanne mehr erworben. Einer der besten Fantini aller Zeiten, Giovanni Albizzi, war siebenfacher Meister aus San Paolo. Der Albizzi-Clan ist seitdem die dominierende Kraft im paulinischen Paliosport.
Expertenmeinung:
Lidia Albizzi! Was ist dem hinzuzufügen! Die Frau hat Ausdauer, Zähigkeit und einen brachialen Reitstil. Sie kommt ganz nach ihrem Vater, Onkel und Großvater. Bereits zweimal hat sie das Ehrentuch der Serenissima nach Hause gebracht. San Paolo kann stolz auf diese Reiterin sein, die auf jeden Fall zu den besten Wettchancen gehört. Ihre Stärke ist dabei ihre größte Schwäche: ihr Temperament. Hätte sie beim letzten Palio nicht dermaßen übertrieben und wäre in den Kanal von San Paolo geflogen, so hätte sie den Sieg mit Leichtigkeit davontragen können. Sie gehört durchaus zu den Reitern, die man für den Sieg einkalkulieren kann.